KKK ITALIEN-REISEN

KKK-Reisen in Norditalien in der Poebene

KKK = Kultur, Kunst und Kulinarik
Diese Reisen sind also gleichzeitig Geniesser- und Kulturreisen.

Die wöchigen Reisen finden auf Nachfrage bei mindestens fünf Teilnehmer_innen während der Herbstferien im Oktober statt. 

  • mit dem Zug und per Velo
  • Nach Velotagen folgen jeweils kulturelle 'Erholungstage' ohne Velo.
  • Kleingruppe von 4 bis 10 Personen
  • total 7 Tage, 6 Nächte 
  • Kosten: 1300 sfr. alles inklusive: öV in Italien, Velomiete, allle Essen samt gutem Wein, Eintritte - Dieser Preis ist sehr knapp kalkuliert und in Anbetracht einer familiären Kleingruppe und Vollpension samt feinem Tropfen sicher nicht übertrieben.
  • Alle Teilnehmer sollten eine private Annulations- und Rückreiseversicherung haben.

    Beim Fehlen einer solchen Versicherung lehnt der Organisator jegliche diesbezügliche   

    Forderung ab.
  • Da die Gäste unterschiedliche Bahnabos besitzen und von verschiedenen Orten anreisen, besorgen sie die Zugfahrt Mailand retour samt Reservation (obligatorisch im EC) selber.
  • Wer sich definitiv anmeldet erhält natürlich diesen Reisebeschrieb samt den Hotelangaben und den genauen Reisezeiten.
  • Den Reisepreis von 1300.- Fr. bitte zum voraus  auf mein Postkonto überweisen:90-84579-5 für Edelmann Josef, 9621 Oberhelfenschwil (200 Fr. mehr für einen evt.Einzelzimmerzuschlag)

 

  • Meine Telefonnummer für alle Fälle: 079-68 34 328
  • Bitte an Interessierte weiterleiten. Danke.

 

 

KKK 1: VOM TESSIN AN DEN PO

Copyright by Josef Edelmann, Tour-designer

 

 

7 Tage von einem MI bis zu einem DI

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Die Begründung, warum wir die Reise an einem Mittwoch beginnen, finden Sie beim fünften Tag.


1.Tag, MI
Wir treffen uns im Eurocity EC15 hinter dem Gotthard im Speisewagen, das Essen samt den Getränken ist inbegriffen.
Nach der Ankunft in MILANO Centrale beziehen wir das nahe gelegen Hotel (1 Nacht) - Mittagessen und anschliessend Veloinspektion im 'noleggio delle bici' (Veloverleih) - zu Fuss und per Tram durchqueren wir die Stadt und landen schlussendlich in einem bei den Touristen wenig bekanntes Quartier, an einem Kanal gelegen, am Naviglio Grande - hier geniessen wir den Abend in ungewohnter Umgebung in dieser Wirtschaftsmetropole: am Wasser.


2.Tag, DO
Mit der grunen Linie der Metro fahren wir samt dem Velo (ist erlaubt) quer durch die Millionenstadt bis zur Station Porta Genova, die sich ganz in der Nähe des Naviglio Grande befindet. Hier beginnt unsere 1. Veloetappe von ca. 60 km westwärts dem Kanal entlang, über 'unseren' Tessin-Fluss in eine wenig bekannte Kleinstadt, nach VIGEVANO (1 Uebernachtung) mit einem in sich geschlossenen Zentrum von einmaliger Schönheit - eine Perle der Renaissance.


3.Tag, FR
Eine relativ kurze Velostrecke von 40 km fuhrt uns nach der uralten Kapitale von PAVIA (Betonung auf dem i !). Wir radeln dabei durch den Parco Naturale del Ticino, der 2002 den Titel Unesco Biosparenreservat erhielt. Unterwegs geniessen wir den geschutzten Flusspark und uberqueren eine in der Poebene typische Pontonbrücke.
Hier essen wir zu Mittag und fahren dann auf hohen, asphaltierten Dammstrassen bis in die Provinzhauptstadt PAVIA (72'500 Ew. - 2 Nächte)
Ueber einen 'ponte coperto' (wie in Florenz, aber ohne Läden) gelangen wir direkt in die Altstadt.

4. Tag, SA
Heute ist Velo-Ruhetag. Pavia besitzt viele hervorragende Kulturguter: 2 der schonsten romanischen Kirchen Italiens:  San Pier in Ciel d' Oro mit dem dreigeschossigen Grabmal des bruhmten Kirchenvaters Augustinus und die alte Kronungskirche der Langobarden San Michele.
Der etwas nuchterne Dom, an dem auch Leonardo da Vinci und Bramante mitgewirkt hatten, entpuppt sich im Innern als ein riesiger Hallenbau mit der 4.grössten Kuppel Italiens. Am Nachmittag fahren wir mit dem Bus zur Certosa, der grössten Kartause Europas mit der "prachtigsten Renaissance-Fassade" (nach Jakob Burkhardt).


5.Tag, SO
Ich habe diesen letzen Velotag (70km) extra auf einen Sonntag verlegt, da dann keine Lastwagen unterwegs sind, denn wir sind gezwungen heute 2x auf einer Hauptstrasse zu fahren: das eine mal bei der Ueberquerung der langen  Brücke beim  Zusammenfluss von Tessin und Po und zum Schluss bei der Einfahrt nach PIACENZA. (2 Uebernachtungen) Wir befinden uns nun in in einer andern Region, nämlich am Westrand der Emilia Romagna, die sich bis zum Adriatischen Meer erstreckt. Diese Provinzhauptstadt ist noch fast vollstandig von einem Mauerring aus dem 16. Jh. umgurtet und zahlt 97'000 Ew. Bevor wir das Hotel beziehen, geniessen wir bei einem Apero einen jener wunderbaren Platze, die in Italien auf den ehemaligen romischen Foren entstanden sind.


6.Tag, MO
Am Morgen durchstreifen wir die Altstadt, in der es wunderschöne weltliche und kirchliche Bauwerke im gotischen Stil zu bewundern gibt. Am Nachmittag unternehmen wir eine Busfahrt an den Rand der Poebene, wo der Appenin beginnt, nach Castell' Arquato am Fluss Arda, einem zauberhaften kleinen Dorf, das an einem befestigten Burghügel liegt.


7.Tag, DI
Da heute die Museen wieder offen sind, besuchen wir die sogenannte Citadella, auch Palazzo Farnese genannt. Hier warten 2 einmalige Kunstwerke auf uns. Nach einem letzten emilischen Mittagessen an der Piazza dei Cavalli geht es mit dem Zug retour nach MAILAND (Das Billett kaufe ich vor Ort.)
In ca. 4 3/4 Stunden fahren wir zurück auf die Alpennordseite.


Buchempfehlung
Oberitalien - DUMONT - RICHTIG REISEN, 500 Seiten, ca. 42 Fr.


Verlängerungsempfehlung:
Wer noch ein paar Tage in dieserschönen Gegend verweilen möchte,
dem empfehle ich das wilde Tal des Trébbia Flusses, der sich vom Appennin herunterfliessend an geschichtsträchtiger Stelle unweit von Piacenza in den Po ergiesst. In einer 1 1/4-stündigen Busfahrt gelangt man in das hübsche Bergstädtchen BOBBIO. Die Abtei San Colombano wurde schon 614 vom irischen Missionar Kolumban gegründet, dem vorgesetzten von Gallus, der krankheitsbedingt am Bodensee zurückblieb und später dann die Basis für das Kloster St. Gallen bilden sollte.
Bei kühlerem oder gar regnerischem Wetter würde ich SALSOMAGGIORE TERME empfehlen. Dieser Kurort der Superlative, schon in vorchristlicher Zeit bekannt, bietet einen Bade- und gleichzeitig auch Kunstgenuss der besonderen Art: elegante Architektur aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit Juwelen des Art Déco-Stils.

 

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KKK 2: VOM GARDASEE ZUM PO

 

Copyright by Josef Edelmann, Tour-designer



7 Tage von einem SO bis zu einem SA

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1. Tag, SO

Zugfahrt,ca. 5 Stunden

Das Mittagessen im Zug samt den Getränken ist inbegriffen.

In Mailand steigen wir um in den Zug nach  PESCHIERA am Gardasee.  
Hotelbezug: Das familiäre Albergo (2 Nächte) befindet sich auf der Altstadtinsel samt einem
kleinen, feinen Restaurant.

Bummel durch das liebliche Hafenstädtchen.

Wir befinden uns in der Region der Lombardei an der Grenze zum Veneto.

 

2. Tag, MO 

Mit einer vor Ort gemieteten Bicicletta fahren wir über sanfte Hügel südwärts bis zum Dorf Solferino und der Gedenkstätte auf dem ehemaligen Schlachtfeld vom Juni 1859.

Hier reifte beim Genfer Henri Dunant die Idee zur Gründung des Roten Kreuzes.

           

3. Tag, DI   

MI Heute fahren wir abwärts dem Fluss Mincio entlang, 

durch einen Naturpark bis nach MANTUA, it. MANTOVA.

Die Koffern werden mit einem Büschen befördert.

2 Nächte in einem Hotel direkt an der grossen Piazza Sordello gelegen.

          

4. Tag, MI 

Kulturtag zu Fuss - Besichtigung des Gonzagaschlosses -

Nachmittag frei - bei schönem Wetter evt. Schifffahrt auf den 

Seen, die die Stadt auf drei Seiten umgeben.

 

5. Tag, DO

Weiterfahrt auf 2 Rädern in der Ebene Richtung Po.

Erhöht auf dem Podamm geniessen auf der einen Seite den Blick auf den

grössten und wichtigsten Fluss Italiens und die riesigen Auwälder.
Auf der anderen Seite schweift unser Blick auf die weiten Felder und auf die 

Dächer der kleinen Dörfer, die sich zum Teil dicht an den hohen Damm ducken.


Flussaufwärts gelangen wir zum Landstädtchen Sabbioneta, wo noch eines der 

ältesten gedeckten Theater Europas zu sehen ist.
            

Hier geben wir die Räder ab; sie werden nach Peschiera zurückbefördert.


Mit dem öffentlichen Bus überqueren wir den Po und gelangen so in die
Region Emilia-Romagna in die Provinzhauptstadt PARMA.

Übernachtung in einem Hotel im Zentrum (2 Nächte).

 

6. Tag, FR

Kultur- und Gourmet-Tag in der Hauptstadt des Parmigianokäses, des Parmaschinkens

und anderer Köstlichkeiten.

Eventuell Konzertbesuch.

 

7. Tag, SA

Letzte Einkäufe - Nach einem kulinarischen Abschluss fahren wir mit der Eisenbahn

in fünf Stunden zurück in die Schweiz.

                

  

 

- Buchempfehlung: 

- Oberitalien, DUMONT-RICHTIG REISEN, Fr.45.90

- MERIAN-Hefte Lombardei und Emilia Romagna

- "Der Zeitreisende - Die Vision des Henri Dunant"

  von Eveline Hasler, Verlag Nagel & Kimche