ÜBERSICHT - DATEN, PREISE

Wir führen unsere dreiwöchigen Touren AB EINER BETEILIGUNG VON MINDESTENS VIER PERSONEN durch.


- Sommer 2018: Es findet keine Tour statt.

- Herbst 2018:    Tour Nr. 2) AM SUEDFUSS DES HIMALAYA
vom Sonntag, 30. September bis Samstag, 20. Oktober

geleitet von Jüzef Edelmann und Daniel Bosshardt.                                                  Die Reise wird durchgeführt.
Wir haben bereits 2 definitive Anmeldungen und einige Interessenten!.

- Winter 2019:    Tour Nr. 4) RAJASTHAN
im Februar, das genaue Datum wird später bekannt gegeben.
Wir haben bereits 3 definitive Interessenten.

DER PREIS der von uns geleiteten Indientouren beinhaltet:
- den Flug Schweiz < > Indien
- persönliche Reiseinformation bei uns oder bei Ihnen zuhause mit Bildern und
  Landkarte
- ein Kennelerntreffen für die ganze Gruppe ca.2 Wochen vor der Abreise bei uns  
  zuhause
- wirklich alles inbegriffen - Vollpension samt allen Getränken - für:
- 5200 sfr. bei 10  Personen
- 5300 sfr. bei 9 Personen
- 5400 sfr. bei 8 Personen
- 5500 sfr. bei 7 Personen
- 5600 sfr. bei 6 Personen
- 5700 sfr. bei 5 Personen
- 5800 sfr. bei 4 Personen (Reiseleiter nicht inbegriffen)

Die 7 unten aufgeführten Reisen können Sie aber auch allein durchführen,

- entweder ganz allein gemäss dem Detailprogramm, in das wir Sie für ein Entgelt von 300 sfr. und einen z'Nacht einführen. (150.- für die persönliche Info + 150.- für das über Jahre ausgereifte Programm mit allen Hotelangaben)
In diesem Falle besorgen Sie sich Ihr Flugticket selber, ebenfals Ihren Transport und die Hotelunterkünfte.

- oder Sie besorgen sich Ihr Flugticket selber und wenden sich direkt an unsere Partner in Indien. Wir werden Ihnen seine Koordinaten bekannt geben und Sie werden am entsprechenden Flughafen in Indien empfangen. Auf Wunsch kann er Ihnen auch vor Ort ein Fahrzeug samt Chauffeur organisieren oder evt. Hotel- oder Zugreservationen tätigen.
Reisepreise nach Ansprache.

Den Visumsantrag müssen Sie in jedem Fall selber ausfüllen; doch wir stellen Ihnen gerne eine ausführliche Anleitung zur Verfügung - oder, wenn nötig, persönliche Assistenz.



Unsere 7 REISEN sind über Jahre  hinweg ausgereift und perfektioniert worden.
Beachten Sie bei der Auswahl die günstigste Jahreszeit. Ein diesbezüglicher Hinweis ist jeweils in grüner Farbe angegeben.
Die Reisen sind in der Nord-Süd-Richtung angeordnet: von der chinesischen Grenze hinter dem Himalaya bis an die Südspitze Indiens.

 

1) LADAKH  
Dies ist das nördlichste Gebiet von indien, jenseits des Himalaya gelegen, im Grenzgebiet zu Tibet (China). Es ist geprägt vom tibetischen Buddhismus mit seinen vielen bis zu 1000 Jahre alten Klöstern - gut erhalten und nicht zerstört wie im benachbarten chinesisch besetzten Tibet. Unser Basislager ist ein stilvolles Hotel am Rand der Hauptstadt LEH. Aus gesundheitlichen Gründen fliegen wir nicht direkt in das 4000m ü.M. gelegenen Hochtal, sondern passen uns gemächlich den extremen Höhenunterschieden an. Wir überqueren dabei den gesamten Himalaya mit atemberaubenden Bergkulissen. Mit geländegängigen, bequemen Autos überqueren dabei vier sehr hoch gelegene Pässe samt dem höchsten befahrbaren Pass, den Khardung La (5606m ü M.)
Während der Monsunzeit vom Juli bis Sept. wegen der starken Regenfälle im Himalaya, nicht zu empfehlen - ab Okt. bis Mitte Nov. ist die Ueberquerung des Himalaya noch möglich, später wegen des Schneefalls nicht mehr. Ab diesem Zeitpunkt kann man nach Ladakh jedoch auch mit dem Flugzeug erreichen.

 

2) AM SUEDFUSS DES HIMALAYA 
Von Dehli aus durchqueren wir die Gangesebene mit dem Schnellzug. In CHANDIGHAR widmen wir uns dem Werk unseres Landsmannes Corbusier, der diese moderne Hauptstadt in den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts plante. (Siehe unsere 10-Franken-Note.) Mit einem Schmalspurbähnchen gelangen in das Vorgebirge des Himalaya in die auf 2000m gelegene Hauptstadt des Bundeslandes Himachal Pradesh (= Schnee-gebiet), nach SHIMLA. Sutlej Valley - Kullu Valle - Kangra Valley, mit DHARAMSALA, wo der Dalai Lama und der Panchen Lama residieren. Dann wieder zurück in die Gangesebene nach AMRITSAR mit dem goldenen Tempel der Sikhs.                                                 
Nicht zu empfehlen während der Monsunzeit vom Juli bis Sept. (starke Regenfälle, Ueberschwemmungen) ebenso nicht vom Dez. bis Feb. (Nebel, Regen, Schnee)


3) Auf den Spuren des historischen BUDDHAS
Während der ganzen Reise bewegen wir uns per Kleinbus, Zug oder Schiff in der Gangesebene, wo eben auch Buddha auf seiner 45-jährigen Wanderschaft meistens wahrscheinlich zu Fuss herumreiste. Er weilte zwar nie in AGRA, doch da unsere Route dort vorbeiführt, lassen wir uns den Besuch des weltberühmten Mausoleums Taj Mahals nicht entgehen. 
Auf unserer Reise besuchen wir Buddhas wichtigste Aufenhaltsorte, die später zu heiligen Pilgerstätten wurden:
- seinen Geburtsort in LUMBINI in Nepal, unweit der indischen Grenze
- den Ort seiner Erleuchtung unter einem Bodhi-tree (lat. ficus religiosa = Feigenpappel) 
  in BODH GAYA
- den Ort seines 1. öffentlichen Auftretens in SARNATH bei VARANASI
- einen Ort des Rückzugs in einer Höhle in der Bergen von RAJGIR
- eine Klostergründung, die zur grössten universitären Stätte der Antike werden sollte: 
  NALANDA, wo bis zu 10'000 Studenten eingetragen waren. Im Jahr 2016 wurde sie als 
  Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.
- und schluss-endlich den Ort seines Sterbens in KUSHINAGAR.

An all diesen Pilgerorten haben viele der oben erwähnten buddhistischen Länder Tempel in ihrem Stil errichtet, um ihren Landsleuten einen Gottesdienst (puja) in ihren gewohnten Rahmen und Ritus zu bieten.
Auch wir haben die Möglichkeit, daran teilzuhaben und lernen dabei auf kleinem Raum die verschiedenen Varianten des Welt-Buddhismus kennen.
Aus reiselogistischen Gründen ist es nicht möglich, auf einer Rund-reise all diese Orte in chronologischer Folge zu besuchen.
Nicht zu empfehlen während der Monsunzeit vom Juli bis Sept.und während der grossen Hitzeperiode vom März bis Juni.


4) RAJASTHAN
In Mittelindien, südwestlich von DELHIan der Grenze zu Pakistan gelegen.
Raja-sthan bedeutet Land der wehrhaften Königssöhne (raja = König);
wir wohnen dementsprechend auch manchmal in fürstlichen Palästen.
Es ist geprägt von extremen Gegensätzen: oft karge, braune Wüsten- und Steppenlandschaften neben buntgekleideten Menschen: die Männer mit ihren kunstvoll geflochtenen Turbanen und die Frauen mit ihren mit Spiegelchen versehenen Kleidern.
Eine Augenweide!
Nicht zu empfehlen während der grossen Hitzeperiode vom März bis Juni.
Obwohl Rajasthan eine trockene Region ist, kann es während der Monsunzeit vom Juni bis Sept. zu heftigen Regengüssen kommen und wenn es nich regnet ist es sehr heiss.


5) Nördliches, spirituelles SÜDINDIEN  
Von BANGALORE aus, der Hauptstadt des Bundeslandes Karnataka, im Zentrum von Südindien, machen wir einen Abstecher in die Stadt des ehemaligen Maharaja von MYSORE, mit seinem riesigen Märchenpalast, den er sich noch 1912 erbauen liess. Auf dem Weg lernen wir die Minderheitsreligion des Jainismus kennen; ihr Gründer war ein Zeitgenosse von Buddha.
In einem ganz speziellen Resort, das man "Ballenberg" von Südindien nennen könnte, lassen wir uns vier Tage lang mit ayurvedischem Essen und Massagen verwöhnen.
In PUTTAPARTHI begegnen wir der überragenden Gestalt des 2011 verstorbenen Gurus Sathya Sai Baba und erleben dabei, was ein Ashram ist.
Bei der Ueberquerung des Dekkan-Hochplateaus machen wir einen Halt in der ehemamaligen Hauptstadt des letzten freien hinduistischen Reiches, das dem jahrhundertelangen Ansturm der Muslime lange widerstehen konnte - HAMPI.
Sie wurde eigenartig angelegt, inmitten von riesigen Gesteinsblöcken aus Granit.
Später geht es durch den Urwald tausend Meter abwärts bis zur Westüste am Arabischen Meer, nach GOA.
Hier begegnet uns das Erbe der portugiesischen Kolonialzeit.
Zur letzten Station unserer Reise gelangen wir mit dem Zug nordwärts der Küste entlang bis nach MUMBAI (früher Bombay genannt)
Empfohlene Reisezeit von Okt bis Feb. - nicht während der Monsunzeit mit heftigen Regengüssen vom Juni bis Sept.

 

6) Mittleres, spirituelles SUEDINDIEN 
In CHENNAI, der Hauptstadt von Tamil Nadu, lernen wir eine wichtige Bewegung kennen, die im vorletzten Jahrhundert massgeblich das Interesse an den östlichen Philosophien im Westen weckte: die Theosophie. Sie hatte einen grossen Einfluss auf das westliche Geistesleben, ist doch aus ihr auch die Antroposophie herausgewachsen.
Weiter geht es südlich der indischen Ostküste entlang. Am Rande von AUROVILLE (siehe Reise Nr.7) wohnen wir im Ashram (hinduistisches Kloster) von Swami Shri Vast. > www.srivast.org
In TRICHI steigen wir auf den Rocktempel hinauf, von wo wir einen wunderbaren Blick auf die Stadt und den Fluss Kaveri geniessen.
Unweit flussaufwärts erhalten wir Einblick in ein kühnes religionsübergreifenden Projekt, das im letzten Jahrhundert der katholisch Priester Bede (sprich biid) Griffith (1906-1993) ins Leben rief: Er gründetet eine christlich-hinduistischen Gemeinschaft.
In der Hügelzone nördlich von MADURAI geniessen wir ein Indien fernab von grossen Menschenmassen in einem einsamen wunderbaren Resort (samt Swimming Pool) mitten in einer sanften Hügelzone gelegen.
Nun ist Zugfahren angesagt: Von Madurai fahren wir ostwärts bis zu jener spitzigen Halbinsel hinaus, die weit ins Meer hinaus ragt, Richtung Sri Lanka. Vor 10'000 Jahren bestand hier noch eine Landbrücke, über die König Lanka die Gemahlin von Rama, die Sita entführte. Deshalb heisst die Stadt am indischen Ufer RAMESWARAM, eine der heiligsten Stätten des Hinduismus. Hier wohnen wir in einem ganz neuen Hotel direkt am Meer, können zwischen Korallen schnorcheln.
Die fruchtbare tamilische Ebene wird gegen Westen durch die Gebirgskette der Ghats abgeschlossen, die auch die Grenze zum Nachbarbundesstaat KERALA bildet. Von den Steilwänden dieses Gebirges stürzen viele Bäche herunter, von denen (und hinter denen) wir uns beduschen lassen. Nach diesem einmaligen Naturschauspiel gehts nun auf einer Passstrasse endgültig auf die andere Seite hinunter an die Westküste von Indien, an das Arabische Meer, wo wir uns in einem wunderschönen letzten Resort in der Nähervon KOLLAM nochmals so richtig verwöhnen lassen. Rückflug in die Schweiz ab TRIVANDRUM (wer es länger möchte: Thiruvananthapuram).
Empfohlene Reisezeit: ganzes Jahr, ausser Ende Mai bis Ende Juli. In dieser Zeit beginnt ganz im Süden der Monsun und zieht dann nordwärts gegen den Himalaya zu.Vom April bis zum Anfang des Monsuns ist es bereits sehr heiss.

7) Südliches, spirituelles SUEDINDIEN 
Von CHENNAI an der Ostküste am Golf von Bengalen reisen wir südwärts durch Tamil Nadu, dann westwärts über das Gebirge der West Ghats und hinunter nach Kerala bis zu Südspitze Indiens. Die Stationen auf diesem weg sind:
MAHABALIPURAM, die Ursprungsstätte der südindischen Architektur, ein UNESCO-
Weltkulturerbe
PONDICHERRY, die ehemalige französiche Kolonie (bis1961) mit dem Ashram von
Shri Aurobindo (1872-1950), wo sich in Auroville eine der eindrücklichsten Bauten
der Moderne befindet: der Matrimandir
TIRUVANAMALAI, der Ort, wo der weise Meister Ramana Maharshi (1879-1950)      am Fusse des Berges Arunachala lebte. 
Ueber die Bergkette der Westghats, wo wir in einem Naturpark vom Schiff aus wild
lebenden Elefanten beobachten können.
Durch Gewürz- und Teeplantagen hinunter auf Meereshöhe nach KERALA.
Auf einem Hausboot tuckern wir zwei Tage durch riesige Lagunen, den sogenannten Backwaters.
Mit der Eisenbahn fahren bis nach KANYAKUMARI an der Südspitze von Indien, wo drei Ozeane zusammenstossen.
Zum Schluss geniessen wir ein paar Verwöhntage in einem wunderschönen Resort am  Arabischen Meer, in KOVALAM, in der Nähe von Trivandrum, der Hauptstadt von Kerala.
Empfohlene Reisezeit: ganzes Jahr, ausser Ende Mai bis Ende Juli. In dieser Zeit beginnt ganz im Süden der Monsun und zieht dann nordwärts gegen den Himalaya zu.Vom April bis zum Anfang des Monsuns ist es bereits sehr heiss.


Nebst den obigen Kurzbeschrieben der Touren können Sie einen etwas auführlicheren  Reisebeschrieb samt Bildern weiter unten unter der entsprechenden Rubriken einsehen.

Wer sich definitiv anmeldet, erhält ein detailliertes Reiseprogramm.